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Der Jungbrunnen- Hyaluronsäure
Hyaluronsäure – ein besonderes Molekül
Der menschliche Organismus besteht zu einem großen Teil aus Wasser. Speziell auch unsere inneren Organe, unser Gehirn und unsere Augen benutzen Wasser als das entscheidende Bauelement. Dieses Wasser wird über die Hyaluronsäure „in Form gehalten“ und zwar durch die enorme Fähigkeit der Hyaluronsäure, das bis zu 3000-Fache ihres Eigengewichtes binden zu können. Die Hyaluronsäure ist allgegenwärtig und erfüllt ihre formgebende Funktion in Verbindung mit Bindegewebe und Knorpel.

Hyaluronsäure – Ein „Jungbrunnen“
500 Jahre später wissen wir heute, dass Wassermangel in Organen und Geweben besonders im Alter viele Krankheiten auslösen kann.
1. Beispiel: Arthrose.
Durch ungenügende Wassereinlagerung im Knorpel wird dieser an seiner Oberfläche rau und rissig. Zunächst entstehen Reibungen im Gelenk mit nachfolgender schmerzhaften Entzündung.
2. Beispiel: Faltenbildung in der Haut.
Dies ist zwar keine Krankheit, jedoch ein Beweis für die Tatsache, dass der offensichtliche Wassermangel die Ästhetik und  Schönheit der Haut beeinträchtigt. Man konnte im Mittelalter jedoch nicht ahnen, dass das fehlende Wasser nicht von außen durch einen Jungbrunnen in die Haut gebracht werden kann. Das Wasser muss vielmehr von innen kommen, und erst in den letzten Jahren ist deutlich geworden, wie unsere Natur diesen Wassertransport selbst reguliert.

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Hyaluronsäure und Alter
Die Hyaluronsäure ist ein körpereigenes Produkt. Bisher konnte nicht geklärt werden, warum die körpereigene Produktion vom 30. Lebensjahr an kontinuierlich und so massiv zurückgeführt wird.
Mit 40 Jahren haben wir nur noch 50% oder weniger, nach dem 60. Lebensjahr nur noch 10% der ursprünglichen Menge im Körper zur Verfügung. So wundert es nicht, dass nach dem 40. Lebensjahr Beschwerden auftreten, die mit dem geringen Hyaluronsäure-Spiegel in Verbindung stehen. Diese Beschwerden treten auch beispielsweise bei Hunden oder Pferden auf und können auch bei diesen durch Hyaluronsäure-Zufuhr gebessert werden.
Die meisten Menschen jedoch haben sich mit diesen Beschwerden abgefunden, indem sie selbige als Preis für das höhere Lebensalter betrachten, der bezahlt werden muss. Die sehr verbreitete Resignation bei Arthrosepatienten wird verständlich angesichts der bisherigen Therapieformen mit Antirheumatika oder etwa Cortison und deren begrenzte Verträglichkeit.

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Hyaluronsäure, das vielseitige Molekül
Aufgrund seiner komplexen Eigenschaften unterstützt die Hyaluronsäure im Körper zahlreiche Funktionen:
•speichert beträchtliche Mengen an Wasser, was wir für die normale Gewebestruktur benötigen,
•fängt  Druck auf, z. B. im Kern der Bandscheiben,
•dient als „Schmiermittel“ in allen Gelenken,
•wirkt entzündungshemmend,
•dient dem Strukturaufbau bei der Knorpelbildung.

Wie aber bindet die Hyaluronsäure das Wasser?
Die Hyaluronsäure ist ein sehr langes fadenförmiges Molekül, das Wassermoleküle in sich aufnehmen, dadurch transportieren und speichern kann. Diese besondere Eigenschaft ist mit dem Nachteil verbunden, dass die Hyaluronsäure im Darm wegen der Länge des Moleküls nicht aufgenommen werden kann. Hyaluronsäure konnte daher bisher nur in Salben oder Tinkturen äußerlich angewendet oder musste in Gelenke injiziert werden. Eine Nutzung der Hyaluronsäure in Form von Tabletten war daher bis vor kurzem ausgeschlossen.

Die neue Situation
Nach zehnjähriger intensiver Forschungsarbeit ist es in Japan gelungen, eine Form von Hyaluronsäure zu produzieren, deren Moleküle so klein sind, dass sie leicht im Darm aufgenommen werden können. Durch dieses "Injuv" genannte Patent ist es nun möglich, Hyaluronsäure in vielen Regionen des Körpers nutzbar zu machen. Machen wir einen kleinen Spaziergang durch den menschlichen Körper und beobachten wir, was die Hyaluronsäure vor allem in Organen, die mit Wasserspeicherung operieren, ausrichten kann.
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Das menschliche Auge
In der Augenheilkunde wird die Hyaluronsäure schon lange angewendet in Form von Tropfen und Salben, die von außen auf das Auge gebracht werden, um nach Operationen Entzündungen schneller abklingen zu lassen. Auch bei Reizungen durch trockene Raumluft, durch Kontakt-Linsen oder durch intensive Bildschirmarbeit können Hyaluron-Salben oder -Tropfen wohltuende Wirkungen auslösen. Nun aber kann Hyaluronsäure auch über die Blutbahn zugeführt werden. Dadurch können in hinteren Augenabschnitten etwa an der Netzhaut oder an der Macula positive Wirkungen ausgelöst werden, die bisher nicht möglich waren. Immerhin besteht der Augapfel zu 97% aus Wasser und zu 3% aus Hyaluronsäure. Ein Mangel an Hyaluronsäure kann hier fatale Wirkungen haben und die Zufuhr von Hyaluronsäure sehr segensreich sein. Erste positive Erfahrungen liegen vor, wissenschaftliche Untersuchungen müssen jedoch abgewartet werden.

Das menschliche Ohr
Im Ohr spielt Wasser eine wichtige Rolle. Die Bogengänge sind mit Wasser gefüllt und verantwortlich für den Gleichgewichts-Sinn. Die Schnecke (Cochlea) enthält ebenfalls Wasser. Der Transport von Wasser mittels der Hyaluronsäure ist von großer Bedeutung für die Funktionstüchtigkeit des Innen-Ohrs. So liegen Beobachtungen vor, die nach Zufuhr von Hyaluronsäure über Verbesserung des Gehörs beziehungsweise Nachlassen von Tinnitus-Erscheinungen berichten. Wissenschaftliche Untersuchungen sind hier dringlich erforderlich.

Haut und Hyaluronsäure
Seit Jahrzehnten gibt es internationale Erfahrungen über die Anwendung von Hyaluronsäure in Salben, Tropfen und Injektionen im Bereich der Haut. Gut belegt ist das Verschwinden von Falten und die Glättung der Haut. Erstaunliches gibt es über die "orale Zufuhr" von Hyaluronsäure zu berichten: So werden alle Hautschichten vielfach wesentlich besser mit dem Lebenselixier Wasser versorgt. Die Haut strafft und glättet sich, und das Hautbild verbessert und verschönert sich insgesamt.
Gelenke und Hyaluronsäure
Gesunde Gelenke sind aus mehreren Gründen auf den ständigen Nachschub mit Hyaluronsäure angewiesen. Die Hyaluronsäure „schmiert“ die Gelenke, transportiert Wasser in den Knorpel, sorgt für die „Federung“ in den Gelenken und wird in die Knorpel-Matrix eingelagert. Darüber hinaus ist Hyaluron-säure nachhaltig am Stofftransport zur Versorgung und Entsorgung der Gelenke beteiligt. Insgesamt wirkt sie antiphlogistisch, d.h. sie hemmt Entzündungsprozesse. Seit vielen Jahren wird Hyaluronsäure beispielsweise in die Kniegelenke injiziert mit teilweise großem Erfolg. Allerdings kam der Effekt in dieser Form ohnehin nur den großen Gelenken zugute; der Mensch verfügt jedoch über 230 z.T. kleine und sehr kleine Gelenke, und in die meisten davon konnte und kann man praktisch überhaupt keine Injektionen machen. Dementsprechend ist es nicht erstaunlich, dass mit der jetzt oral zuführbaren Hyaluronsäure in vielen, wenn nicht den meisten Gelenksbereichen besonders gute Erfolge berichtet werden. Ein weiterer positiver Aspekt dabei ist, dass man so nicht nur die schmerzhaften Gelenke sozusagen kurativ erreicht, sondern gleichzeitig darüber hinaus noch nicht schmerzende Gelenke prä-ventiv vor der Entwicklung einer schmerzhaften Arthrose bewahren kann.

Bindegewebe und Hyaluronsäure
Bindegewebe und Hyaluronsäure bilden eine starke funktionale Einheit welche:
•überall im Körper die Lücken füllt,
•die Festigkeit garantiert,
•die Wände stabilisiert,
•die Form der Organe aufrecht erhält,
•in Muskeln, Sehnen oder in Haut und Schleimhäuten wirksam ist,
•Nerven und Gefäßbahnen umgibt,
•für Geschmeidigkeit sorgt,
•Wasser speichert und Aufenthaltsraum für zahlreiche Zellen darstellt.
Die Hyaluronsäure spielt bei allen diesen Prozessen eine wichtige Rolle. Wir sind noch weit davon entfernt, diese Vorgänge insgesamt voll verstanden zu haben. Belegt ist aber eindeutig, dass bei ausrei-chender Hyaluronsäure-Versorgung die Funktionen des Bindegewebes besser ablaufen.

Herzklappen und Hyaluronsäure
Unsere Herzklappen bestehen aus Bindegewebe, das idealerweise sehr wasserreich ist. Dadurch bekommen die Herzklappen eine kissenförmige Beschaffenheit, die für das dichte Schließen der Herz-klappen sorgt. Bei Hyaluronsäure-Mangel verlieren die Herzklappen ihre optimale Schließfähigkeit, das Herz wird insgesamt durch unnötige Mehrarbeit belastet.
Zusammenfassung
Wenn wir die dargestellten Eigenschaften der Hyaluronsäure zusammenfassend betrachten, so erkennen wir das Profil eines kommenden Superstars. Wir dürfen davon ausgehen, dass noch viele Eigenschaften dieses Stars darauf warten, uns zu überraschen. In einer älter werdenden Gesellschaft, die allein in den letzten 50 Jahren eine zusätzliche Lebenserwartung von 20 Jahren hinzu gewonnen hat, kommt es für zunehmend viele Menschen besonders darauf an, der gewonnenen Lebensquantität auch Qualität hinzuzufügen. Gerade das war bisher nicht der Fall. Vielmehr war das lange Leben belastet durch degenerative Erkrankungen, die das Alter beschwerlich machten. Ein Mangel an Mobilität und Vitalität war das Ergebnis. Gerade zur heutigen Zeit ist Vitalität mit einem gesunden "vitalen" Erscheinungsbild sehr wichtig. Hier können neuentdeckte Nahrungsergänzungen wie zum Beispiel Hyaluronsäure dramatische positive Veränderungen herbeiführen.
Prof. Dr. K. P. Bader
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